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letzte Aktualisierung:
27-Jan-2012

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Nachlese 2006:

Zuchtschauen 2006

Frühjahrszuchtschau

Foto: Robert Laufersweiler

21 Hunde (davon 4 "Nichtteckel) gemeldet; Schönster Teckel "Aika vom Bruchstamm"; schönster Nichtteckel: Laica, ein Deutsch-Langhaar;

insgesamt wurde das begehrte V an acht Teckel vergeben ( ein vv), sechs SG und zwei G sowie ein Veteran wurden bewertet. Die Nichtteckel erhielten alle ein "V", allein schon für den Mut aufzutreten.

Herbstzuchtschau

Foto: Peggy Lange

11 Hunde waren gemeldet, davon 2 Langhaar- und 9 Rauhaarteckel, drei mal wurde die Note "vorzüglich", 8 mal die Note "sehr gut" vergeben. Sieger wurde
"Yoshi vom Michelsbrunnen FCI",
 Halterin Heidi Stahl, Stadt Allendorf.

Sonntag, den 02.04.2006 - Spurlautprüfung in der Gruppe Eder-Schwalm;
es berichtet Uwe Friebertshäuser:
Das Wetter war durchwachsen, sehr bedeckt, stark windig, mit einzelnen Aufheiterungen, ca. 10 Grad. Die Prüfung begann nach Durchführung der üblichen Formalitäten um 08.30 Uhr. Zum ersten mal fungierte Willi Liebertz als Prüfungsleiter und diese Aufgabe meisterte er auch mit der Unterstützung der erfahrenen Gruppenmitglieder sehr gut. Der Hasenbesatz war zu Beginn sehr dünn und so Manchem rutschte nach ca. 2 Stunden bereits das Herz in die Hose, immerhin nahmen 11 Hunde teil. Um 12.00 Uhr wurde eine Pause mit belegten Broten, erfrischenden Kaltgetränken und heißem Kaffee eingelegt. Die Marketenderei lag mal wieder in den bewährten Händen von Monika und Lucas Friebertshäuser. Bis dahin hatten gerade fünf Hunde ihren Hasen bekommen. Und danach "flutschte" es plötzlich, zeitweise standen vier Hasen auf einmal auf. Um 13.30 Uhr waren dann alle Hunde geprüft und es wurde in unsere neue Vereinsgaststätte, dem Hessischen Hof in Gudensberg, verlegt.Das Essen war hervorragend, die Stimmung auch, hatten doch bis auf einen, alle Hunde die Prüfung bestanden. Nachdem alle gestärkt waren- das Essen war vorzüglich - und die Richter ihre Arbeit abgeschlossen hatten, wurden die Ahnentafeln und Urkunden ausgegeben.
Vielen Dank allen Beteiligten, Richtern und Funktionern für ihr Beitragen zu einem erneut schönen und erfolgreichen Prüfungstag bei der Gruppe Eder-Schwalm e.V.!
Richterinnen und Richter: Frau Edeltraud Wicke-Kuzina (Obfrau); Günther Steeger; Frau Iris Auler
Ergebnisse:
Teckel

Wenche vom Wanderpfad Konrad Schmerer 47 P III. Preis
Ophelia vom Rehblick Dieter Steih 50 P III. Preis
Sarah vom Wanderpfad Konrad Schmerer 50 P III. Preis
Kim von der Emswiese FCI Uwe Friebertshäuser 59 P III. Preis
Cara vom Orpetal Karl Pickhardt 62 P III. Preis
Upsi vom Dietemann Hans-Jörg Dohmann 78 P II. Preis
Beagle:
Nithingale vom Bockumer Tal Susanne Trillitzsch 50 P III. Preis
Bianca Hunter of Koudougou Elke Schimmelpfennig 50 P III. Preis
Maibel von der Halben Welt Michael Wiwianka 75 P II. Preis
Kandy von den Ederauen Dieter Goldmann 100 P I. Preis (TAGESSIEGER!)

Bericht von der Spurlautprüfung am 29.04.2006
Die Prüfung war um 08.00 Uhr angesetzt. Alle, sowohl Richter, als auch Hundeführer trafen pünktlich ein. Der Prüfungsleiter, Uwe Friebertshäuser, begrüßte die Anwesenden und wies sie in den Verlauf der Prüfung ein. Nachdem alle Formalitäten erledigt waren, führte uns Herr Sie­bert, der Revierinhaber, ins Revier. Alle hatten ein wenig Bedenken, dass die Prüfung bei den herr­schenden Wetterverhältnissen eine angenehme wer­den würde. Es waren immerhin 11 Hunde gemeldet. Nach dem Abstellen der Autos ging es los. Zunächst musste der Teckel "Aika vom Bruch­stamm" noch die Schussfestigkeitsprüfung absol­vieren, was aber völlig problemlos erledigt wurde. Es war sehr nasskalt, sodass die Hunde nach den ersten Metern in der Frucht bereits völlig durch­nässt waren. Aber, siehe da, es dauerte gar nicht so lang, und schon standen die ersten Hasen auf. Den ersten Hasen bekam der einzige teilnehmende Beagle. Leider wurde der zunächst nicht laut. Aber, was soll ich sagen!?! Die Treiberkette, die sich im Übrigen sehr diszipliniert verhielt, kam gar nicht in großen Schritten voran, weil ständig von irgend­woher der Ruf "Hase!" erschall.
Die Prüfung verlief so toll, dass wir um 11.05Uhr kehrt machten und zu den Autos zurückgehen konnten. Es waren alle Hunde geprüft und es hatten alle Hunde bestanden. So etwas hatten selbst die erfahrenen Richter noch nicht erlebt. Bei den Autos angekommen, nahm der eine oder andere noch eine kleine Stärkung in Form von Kaffee, Kaltgetränken und belegten Broten zu sich, danach wurde wieder in unsere Vereinsgaststätte "Hessischer Hof" in Gudensberg verlegt. Dort angekommen, versam­melte sich eine richtig schöne, große Runde von Hundefreunden und die Richter zogen sich mit dem Prüfungsleiter zum Auswerten und Ausfüllen der Unterlagen zurück. Das Ganze nahm eine Stunde Zeit in Anspruch, sodass mancher Hundeführer schon nervös zu zappeln begann. Der Richter­obmann, Herr K.-H. Berndt machte zunächst den Vorschlag, die Urkunden und Ahnentafeln erst nach dem Essen auszugeben, der Prüfungsleiter jedoch konnte ihn davon überzeugen, es gleich zu tun. Nachdem der Prüfungsleiter den Prüfungstag noch einmal Revue passieren ließ und an alle Beteiligten seine Dankesworte gerichtet hatte, übernahm der Richterobmann die Ausgabe der Unterlagen. Alle Hundeführer waren zufrieden mit den Ergebnissen. Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal in meiner Eigenschaft als Prüfungs­leiter, aber auch in meiner Eigenschaft als 1. Vorsitzender bei Edmund Mander für die hervorragende und gewohnt professionelle Vorbereitung der Prüfung, bei den Herren Richtern, Herrn Karl-Heinz Berndt, Herrn Johannes Weiß­kirchen und Herrn Dieter Goldmann, für die faire, sachliche und kompetente Bewertung der Hunde­arbeiten, bei Herrn Siebert für das zur Verfügung stellen seines Reviers und der netten Sachpreise, bei allen Prüfungsteilnehmern für ihre Fairness und Disziplin und nicht zuletzt bei meiner Frau Monika und meinem Sohn Lucas für die tolle Durchführung der Marketenderei bedanken!
Ergebnisse:
"Tolby v. d. Emswiese FCI" F.: Fr. Umbach B.: Berthold Umbach 47P III.P/J
"Totti v.d. Emswiese FCI" F.: Hans-Jürgen Lang B.: Hans-Jürgen Lang 53P III.P/J
"Aufwind v.d. Ebanotte" F.: Iris Auler B.: Willi Rollberg 75P II.P
"Abraham v.d. Ebanotte" F.: Dieter Steinberg B.: Dieter Steinberg 91P II.P
"Mad Mission`s Gideon..." F.: Birgit Plank-Huber B.: Birgit Plank-Huber 97P I.P (BEAGLE)
"Yana v.d. Schrunn" F.: Christel Müller B.: Horst Müller 100P I.P
"Eika v. Löffler`s Grund" F.: Claudia Löffler B.: Claudia Löffler 100P I.P
"Conan v. Orpetal" F.: Sabine Pickhardt B.: Sabine Pickhardt 100P I.P/J
"Mathis v. Altenhagen" F.: Hans-Peter Schengel B.: Hans-Peter Schengel 100P I.P/J
"Aika v. Bruchstamm" F.: Robert Laufersweiler B.: Robert Laufersweiler 100P I.P/J
"Anka v. Bruchstamm" F.: Werner Henninghausen B.: Werner Henninghausen 100P I.P/J (TAGESSIEGER!)
(WAIDMANNSHEIL - Uwe Friebertshäuser)

Am 27.8.2006 fand die erste Schweißprüfung-K des Jahres im Revier “Langenberge” statt. Pünktlich um 8 Uhr fanden sich alle Teilnehmer - 5 Teckelführer mit ihren Hunden, die Richter und das Personal am Parkplatz "Forsthaus Gestecke" bei Besse ein. Nach der allgemeinen Begrüßung wurden die Formalitäten durch den Prüfungsleiter Edmund Mander, dem Prüfungsleiter durchgeführt.
Die erste Fährte bekam Hans-Peter Schengel mit "Mattis vom Altenhagen", genannt "Rocky". Herr Schengel war Erstlingsführer und bestand mit seinem Hund diese jagdliche Prüfung.
Die zweite Fährte arbeitet Frau Martina Umbach mit "Tolby von der Emswiese". Es war für die an der Jagdhütte Verbliebenen immer eine Erleichterung das Jagdsignal "Reh tot" zu hören, denn das bedeutet immer: "Bestanden!". So geschah es auch bei Frau Umbach.
Nach dieser Arbeit traf sich die ganze Corona an der Jagdhütte und nahm dort das Frühstück ein. Die Bewirtung lag wieder einmal in den bewährten Händen von Monika und Lucas Friebertshäuser und erstmalig bei einer Prüfung auch in denen von Frau Hiltrud Redecker, der ich an dieser Stelle ganz besonders für ihr Engagement danke! Man führe sich vor Augen, dass Hiltrud an diesem Morgen um 6:45 Uhr von Hofgeismar zu mir nach Sand angereist war, das Auto voll gepackt und zudem gute Laune im Gepäck. Für mich ein besonders positives und herauszustellendes Beispiel für uneigennützige Vereinsarbeit! Hiltrud - man darf hier mit Stolz sagen, dass sie hat die 70 überschritten hat- war auch am Abend, nach dem Aufräumen, eine der letzten, die nach Hause gefahren war, und es hat ihr solchen Spaß gemacht, dass sie versprochen hat, am nächsten Sonntag, bei der nächsten Schweißprüfung der Gruppe, wieder mitzuhelfen. Danke Hiltrud!
Frisch gestärkt ging es dann mit dem Geländewagen und Anhänger tiefer ins Revier. Inzwischen hatte sich das Wetter von zuvor nasskalt in nun feuchtschwül gewandelt. Die Fährte drei gehörte Robert Laufersweiler mit seiner Rauhaarteckelhündin "Aika vom Bruchstamm". Diese Arbeit gestaltete sich als besondere Herausforderung für Hund und Führer, was aber keinesfalls in der Absicht des Prüfungsleiters lag. Wer kann schon etwas dafür, wenn am Fährtenanfang, am Anschuss, ein Hase aufsteht und mittendrin auf der Fährte vier Stück Rehwild in 20 m Entfernung abspringen? Umso höher ist die Leistung des Hundes zu bewerten, wenn er trotz dieser Reize am Stück ankommt! Das Signal "Reh tot" ertönte zurecht und das Waidmannsheil war besonders ausgeprägt.
Die vierte Fährte arbeitete ich dann mit meiner "Kim von der Emswiese". Auch sie kam ans Stück und ich nass geschwitzt am anderen Ende des Schweißriemens, obwohl ich mich unterwegs schon mehrere Kleidungsstücke und Ausrüstungsgegenstände entledigt hatte, die mir Anna-Maria Mander dankenswerter Weise hinterher trug, war glücklich und zufrieden. Zu guter letzt arbeitete Herr Dr. Thomas Schneider mit seiner "Tine von der Emswiese" die fünfte Fährte auch noch erfolgreich und eine gutgelaunte Prüfungsmeute machte sich auf den Rückweg zur Jagdhütte. Dort angekommen wurden selbstverständlich zuerst einmal die Hunde versorgt und dann freute sich jeder auf die erstklassige superleckere Gulaschsuppe, die uns Frau Ruth Kiener gekocht hatte. Tausend Dank an Frau Kiener und gerne noch mehr davon! Nach dem Essen der Richterobmann, Herr Karl-Heinz Berndt, die Urkunden und Ahnentafeln, was er mit den einleitenden Worten begleitete, dass alle Hunde, geht man mal von den vielen Verleitfährten, Plätzstellen, Betten und dem Wildvorkommen aus, solide Arbeit geleistet hätten, und der eine oder andere aber doch noch fleißig üben müsse.
An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank an das Richtergremium, bestehen aus Frau Claudia Löffler, Herrn Karl-Heinz Berndt und Herrn Johannes Weißkirchen für die faire und kompetente Beurteilung der Arbeiten.
Gegen 17:00 Uhr klang die Prüfung, nach reichlichem Genuss von Kaffee und selbstgebackenem Kuchen, aus.
(Bericht von Uwe Friebertshäuser)
Die Ergebnisse:

Aika vom Bruchstamm Robert Laufersweiler  92 Punkte 1. Preis
Kim von der Emswiese Uwe Friebertshäuser        75 Punkte    2. Preis
Mattis vom Altenhagen Hans-Peter Schengel 50 Punkte  3. Preis
Tolby von der Emswiese Frau Martina Umbach 50 Punkte  3. Preis
Tine von der Emswiese Dr. Thomas Schneider 50 Punkte  3. Preis

 

Bericht über die gemischte Prüfung SchwhK und SchwhK/F  am 03.09.2006
Geprüft wurde im Revier Falkenstein bei Niedenstein. Das Revier hatte uns Werner Turko freundlicherweise kurzfristig mitsamt seiner Jagdhütte am Fuße der Burgruine Falkenstein zur Verfügung gestellt.
Wir trafen uns pünktlich um 08.00 Uhr am Falkensteinparkplatz, wo sowohl die Begrüßung durch die Prüfungsleiterin Iris Auler, als auch die üblichen Formalitäten durchgeführt wurden. Als der Revierinhaber, Werner Turko, eintraf, übernahm ich noch einmal das Wort, um ihm persönlich und im Namen der Gruppe Eder-Schwalm für die spontane Zusage, dass wir sein Revier für Prüfungen nutzen dürfen, zu danken. Hierbei übergab ich ihm ein kleines Präsent. Außerdem konnte ich ihm die Trophäe eines braven, aber noch nicht alten Rehbockes überreichen, die ich am Tag zuvor beim Fährtenlegen im Bestand gefunden hatte. Vermutlich ein Verkehrsopfer. Dieser Bock fand dann auch nachmittags, aufgesetzt durch Werner, gleich seinen Platz an einer Wand der Jagdhütte. Nun ging es mit dem gesamten Tross zur Hütte, welche auch der Ausgangspunkt der Prüfung war. Die erste Losnummer hatte Regina Wohlrab gezogen. Exe, ihr Teckel sollte auf der Fährtenschuhfährte geprüft werden. Aber leider hatte der Hund wohl nicht seinen Tag und Regina musste den dritten Abruf hinnehmen. Schade Regina, aber auf ein Neues! Die zweite Fährte war eine “normale” und die arbeitete Anja Müllenhoff mir ihrem Beagle “Andy von Wald und Forst”. Es war ein Paradebeispiel von Harmonie und Verständnis zwischen Führerin und Hund und so war es nicht verwunderlich, dass beide sehr solide Arbeit zeigten und am Stück ankamen. Auch die Damen und Herren Richter waren von der Arbeit angetan. Gott sei Dank, die Stimmung war gerettet! Das war auch vom Wetter her nötig, denn Petrus meinte es nicht gut mit uns. Hatte es den Abend zuvor schon wie aus Eimern geschüttet, so wussten wir auch am Prüfungstag zeitweilig nicht mehr, ob wir jetzt von innen, durch das Schwitzen, oder von außen, durch den Regen nass waren.
Nun war auf der dritten Fährte wieder mal ein Teckel an der Reihe, und zwar die “Cira von der Uhleneiche” mit Philipp Tassius, der an diesem Tag mit Verstärkung in Form seines Vaters angereist war. Auch Phillip und Cira kamen am Stück an, beide ruhig und bedächtig, wie es so ihr Naturell ist. Fährte Nummer vier arbeitete Frau Elke Schimmelpfennig mit ihrer Beaglehündin “Bianca”. Aus den Vorbereitungslehrgängen wussten wir über die Nervosität von Frau Schimmelpfennig und das war leider auch an diesem Tag so. Aber was soll das!?! Auch sie bestand die Prüfung und Bianca hatte auch auf der Fährte kein einziges Mal angehalten, um zu grasen!!! Beide waren sehr glücklich. Als dann auf der fünften Fährte unser “Alter Cichon” mit seiner “Wespe vom Altenhagen” an der Reihe war, fing es wieder an zu regnen, was herunter wollte. Klaus hatte schon Bedenken, weil seine Dackeldame das nasse Wetter nicht mag, aber auch mit ihr kamen wir alle klatschnass beim Stück an. Zu bemerken ist, dass dieses Gespann nichts aus der Ruhe bringen kann! Fährte sechs war eine der anspruchsvolleren, was das Gelände betrifft. Wobei ich sagen muss, dass alle keinen sehr leichten Stand, bedingt durch die viele Naturverjüngung und das damit verbundene Wildaufkommen, hatten. Aber für Dieter Goldmann und seine Beaglehündin “Kandy” war jetzt einfach “kraxeln” angesagt, das Gelände hat es nicht anders hergegeben. Nach ca. 400 Metern hoppelte ihm ein Junghase vor die Füße und drückte sich mitten auf die Fährte ins Gras. Er liess sich auch durch den nachfolgenden Menschentross nicht davon abhalten, seinem Instinkt zu folgen. Kandy jedoch war so auf ihre Aufgabe fixiert, dass sie weder den Hasen, noch abspringendes Rehwild registrierte. Sie wollte ans Stück kommen und das schaffte sie auch in hervorragender Manier. Die siebte und letzte Fährte war Herrn Dr. Meyer-Höpfel mit seinem Bretonen “Vasko” zugelost worden und alle waren gespannt, wie der Vorstehhund arbeiten würde, weil die meisten einen solchen noch nie auf der Wundfährte gesehen hatten. Die Fährte ging rund um den Falkenstein und es mussten hierbei Geröllfelder mit Basaltgestein überwunden werden. Was soll ich sagen? Vasko machte uns allen sehr viel Spaß. Wenn man gesehen hat, mit welcher Freude und welchem Elan der Hund arbeitete, konnte man nur freundlich und anerkennend lächeln. Vasko nutzte  den Riemen in ganzer Länge und suchte das Terrain, soweit es ihm möglich war, mit der größten Sorgfalt ab, um ja sicher zu gehen, dass er richtig war. An manchen Stellen dachten wir schon, jetzt kommt ein Abruf, aber der Hund bögelte sich immer wieder von selbst ein. Er bewies damit ein Höchstmaß an Finderwillen. Natürlich kamen auch die beiden ans Stück und Vasko wurde zu Recht Tagessieger.
Als wir wieder an der Jagdhütte ankamen, hatten alle einen Riesenhunger und wir sprachen der von Hiltrud Redecker selbst gekochten, hervorragenden Linsensuppe ordentlich zu. Zum Nachtisch noch ein Stück- chen Kuchen und einen Kaffee und wir waren alle satt und zufrieden. Danke Hiltrud und Monika für die gewohnt tolle Verpflegung! Dann ging es ans Auswerten und die Ausgabe der Unterlagen, was durch Frau Christel Müller, der Richterobfrau getan wurde. Die weiteren Richter waren Frau Hedda Schirrmeier und Herr Edmund Mander. “Euch allen herzlichen Dank für die gute Laune, die faire und kompetente Beurteilung der Arbeiten!” Vielen Dank auch an alle Helfer, Interessenten, Fährtenkundigen und die Prüfungsleiterin!
( von Uwe Friebertshäuser)
Die Ergebnisse: SchwhK
1. Preis Kandy von den Ederauen
Führer: Dieter Goldmann
1. Preis Andy von Wald und Forst
Führerin: Anja Müllenhoff
3. Preis Bianca Hunter of Koudougou
Führerin: Elke Schimmelpfennig
SchwK/F
1. Preis Vasko von der Hubertushöhe
Führer: Dr. Weinhard Meyer- Höpfel
2. Preis Cira von der Uhleneiche
Führer: Philipp Tassius
3. Preis Wespe vom Altenhagen
Führer: Claus Cichon

Begleithundeprüfung 3 vom 17.September 2006
Ergebnisse:

BHP-G Püppchen von der Emswiese;  A.-M. Mander      189 P  II. Preis
  Sally — Mischling; Sandra Lohhaus                      178 P  III. Preis
  Ben v. Ebergötzer Grund, BGS; A-M. Kermer     178 P III. Preis
       
BHP 1 Dudley — WHT; Lene Schäfer 128 P I. Preis
  Nelly — Tibet Terrier, Petra Schulz 108 P I. Preis
  Cora v. d. Rhönkuppen; Ruth Kiener 91 P II. Preis
       
BHP 2 Lauser v.d. Emswiese; Werner Müller 35 P II. Preis
  Kyra v.d. Emswiese; A.-M. Mander 25 P III. Preis

Bericht der Vielseitigkeitsprüfung ohne Spurlaut vom 24.09.2006: (von Uwe Friebertshäuser)
Treffpunkt war der allgemein bekannte Parkplatz an der Abfahrt nach Reinhardshausen. Um 8.00 Uhr hatten sich alle pünktlich bei strahlendem Sonnenschein eingefunden. Edmund Mander begrüßte zunächst die Prüfungsteilnehmer und die Richter: Frau Hedda Schirrmeier; Herrn Heinrich Ochs und Herrn Rolf Nordmeier, der auch gleichzeitig als Richterobmann fungierte und uns zum unzähligsten, aber leider auch zum letzen Mal sein schönes Revier zur Verfügung stellen konnte.
Die anschließende Auslosung ergab, dass Frau Petra Umbach mit ihrem „Tolby von der Emswiese“ mit den Abrichtefächern beginnen musste. Tolby schaffte das. Der zweite Kandidat war „Greif vom Bruchsee“ mit Doris König. Leider hatte die Vergangenheit gezeigt, dass Greiff nach dem Schießen nicht immer so fest liegen wollte und so war die Erleichterung bei Doris groß, als auch er es geschafft hatte. Der dritte im Bunde war „Matthis vom Altenhagen, gen. Rocky“. Bei Rocky hat man gemerkt, dass er in Sachen Gehorsam noch ein wenig Nachhilfe braucht, aber beide, Hans-Peter Schengel und Rocky haben sich ja zum nächsten Begleithundelehrgang angemeldet. Der vierte Prüfling war „Aika vom Bruchstamm“ mit Robert Laufersweiler. Robert hat aus Sicherheitsgründen die Abrichtefächer angeleint durchgeführt, aber ich glaube, Aika hätte das auch ohne Leine geschafft. Last but not least kam ich mit meiner „Kim von der Emswiese“ an die Reihe. Da ich mich nicht noch einmal von Rolf Nordmeier, wie voriges Jahr bei der Stöberprüfung, als „Feigling“ titulieren lassen wollte, machte Kim die Gehorsamsübungen komplett frei.
Nach diesem Part ging es mit den Autos tiefer ins Revier zu den Schweißfährten. Lange Rede, kurzer Sinn, alle Hunde schafften die 600m Schweiß in souveräner Manier und so konnten wir alle frohen Mutes dem guten Frühstück, wie immer von Monika und Hiltrud zubereitet, frönen.
Frisch gestärkt ging es zu Fuß zum Stöbern. Leider hatte Tolby an diesem Tag für das Fach offensichtlich eine Gewerkschaftspause eingelegt, sodass alle Versuche nichts halfen. Tolby hat keine seiner Chancen genutzt und so war es dann leider irgendwann vorbei für die beiden. Greiff und Rocky machten beide bei ihrer Stöberei Füchse flott, wovon dann auch einer noch durch den ansitzenden Großneffen von Rolf Nordmeier zur Strecke kam. Aika und Kim hatten beide nicht so viel Glück. Sie stöberten zwar, aber das mit dem Finden erwies sich als schwierig. Es ließ sich fast unentwegt die Anwesenheit von Sauen riechen und auch nachweisen, aber wo steckten sie und wo soll dann das Rehwild stehen? Als wir an ein Gatter kamen, welches an einigen Stellen undicht war, schickte Robert seine Aika hinein. Sie stöberte auch bereits einige Minuten, als sie laut wurde. Aufgrund der Geräuschkulisse stellte sich heraus, dass Aika an einer Sau war, die dann auch von Markus Nordmeier visuell bestätigt wurde. Auch Aika hatte bestanden. Nun musste Kim noch finden. Sie war der kleinste Teckel an diesem Tag, es wurde wärmer und wärmer, der Unterwuchs und die Brombeeren wurden von Mal zu Mal dichter, Kim stöberte und stöberte, eine Dickung nach der anderen. Einmal kam sie zurück und hatte sich den Fang an Dornen blutig gerissen, dann kam sie zurück und schonte den linken Hinterlauf, aber Kim stöberte. Gott sei Dank haben die Kontrollhunde auch keine positiveren Resultate gebracht. Ich dachte schon, das wird nichts mehr. Wir wollten schon auf die andere Seite des Revieres zum „Hundeplatz“ verlegen, wo Kim auch im vergangenen Jahr bei der Stöberprüfung zum Erfolg gekommen war, als Rolf mir, während wir auf dem Weg zur Jagdhütte waren, sagte: „Komm, wir nehmen noch einmal da drüben das Stück mit!“ Missmutig folgte ich ihm zu der Buchennaturverjüngung und spornte Kim zu einer letzen Kraftanstrengung an. Sie stöberte und stöberte und siehe da, sie wurde laut. Es war nicht mehr sehr lang anhaltend, aber sie war laut und als uns dann noch ein Stück Rehwild, von ihr hoch gemacht, anwechselte, machte es bei mir „Plumps!“. Es war geschafft. Leider hat mir das Stöbern den I. Preis zunichte gemacht. An dieser Stelle lässt sich wieder über den Sinn oder Unsinn von der Forderung des „Findens“ in der Prüfungsordnung streiten, denn ich glaube, ob ein Hund stöbert oder nicht, lässt sich durch erfahrene Richter auch ohne das Finden beurteilen. Wir sind ja gefordert, Verbesserungsvorschläge für die Überarbeitung der Prüfungsordnung einzureichen.
Zum Abschluss meines heute nicht ganz objektiven Berichtes wäre noch anzumerken, das der Ausklang dieses Prüfungstages in der Jagdhütte von Rolf Nordmeier bei von Frau Kiener gekochter Erbsensuppe und von Hiltrud gebackenem Zwetschkenkuchen, stattfand. Dort wurde auch die Preisverteilung von Rolf Nordmeier durchgeführt, der an dieser Stelle, mit der einleitenden Bemerkung, dass dies ja nun die letzte VP in diesem Revier war, die ganzen Jahre mit den vielen bei der Gruppe Eder-Schwalm geprüften Teckeln, Revue passieren ließ. Vielen, vielen Dank Rolf Nordmeier! Wir, die Mitglieder der Gruppe Eder-Schwalm stehen in seiner Schuld und werden uns erkenntlich zeigen!
Herzlichen Dank einmal wieder an die Frau Richterin, die Herren Richter, die Marketender, den Prüfungsleiter, dem Helfer beim Fährtenlegen: Klaus Cichon und an die, die ich noch vergessen habe!
Die Ergebnisse:
 
Aika vom Bruchstamm; Robert Laufersweiler  
I. Preis (Tagessieger)
Greiff vom Bruchsee; Doris König  
I. Preis
Kim von der Emswiese; Uwe Friebertshäuser,
II. Preis
Matthis vom Altenhagen; Hans-Peter Schengel,
III. Preis

 

Gewerbeschau im Oktober in Fritzlar


Foto:Meyer-Mielimonka

In letzter Minute konnte unsere Gruppe mehrere Teams zusammenstellen, die sich bereit gefunden hatten mit ihren Teckeln eine Bühnenschau durchzuführen. Einige Hundeliebhaber haben sogar an mehreren Terminen teilgenommen.

Es ist uns gelungen, an unterschiedlichen Tagen, alle drei Größen und alle drei Haararten dem teilweise fachkundigen Publikum vorzustellen und eine gute Werbung für den kleinen, vielseitigen Jagdhund zu machen. Danke an die Teilnehmer, die für diese Art der Öffentlichkeitsarbeit so bereitwillig ihre Freizeit opferten.

 

Die Gruppe Eder - Schwalm e.V. auch 2006 wieder sehr erfolgreich!

Die Ausbildung der Hunde zu leistungsfähigen Nachsuchenhunden amlangen Riemen war das Ausbildungsziel unserer Vorbereitungslehrgänge auf SchwhK, Vp, St, SchwhK/F, und BHP.

Datum Prüfung Ort Meldungen bestanden nicht bestanden
18.03.2006 Schußf. Cappel 21 21  
02.04.2006 Sp. Obervorschütz 11 10 1
30.04.2006 Sp. Besse 11 11  
07.08.2006 SchwhK. Gudensberg 5 5  
03.09.2006 SchwhK. Niedenstein 3 3  
03.09.2006 SchwhK/F. Niedenstein 4 3 1
08.10.2006 SchwhK. Obergrenzebach 6 6  
24.09.2006 VP.o.Sp. Reinhardshausen 5 4 1
01.10.2006 SchwhK. Cappel 1 1  
01.10.2006 Vp. Cappel 2 2  
15.10.2006 St. Reinhardshausen 2 1 1
09.04.2006 BHP Breitenbach 11 10 1
16.07.2006 BHP Obergrenzebach 8 8  
17.09.2006 BHP Breitenbach 9 9  
08.10.2006 Wa.-T. Obergrenzebach 3 2 1

15 Einzelprüfungen

99 93 6

Die Hundeführer wurden mit ihren Hunden unter fachkundiger Anleitung unserer Ausbilder beim Fährtenlegen und Führen ihrer Hunde angeleitet.
Nur durch diese fundierte Ausbildung (ca.5 Monate) konnten die Hundeführer das vorgegebene, vorgenommene Ziel erreichen.
Die Arbeiten wurden immer am Ende jeder Fährte durch die Anwesenden (alle Hundeführer gehen hinter jedem Hund her) besprochen, aber auch auf der Fährte wurde der jeweilige Hundeführer sofort auf Fehler hingewiesen, wenn er Pirschzeichen, die ihm sein Hund anzeigte, nicht erkannt hatte. So lernen auch die nachfolgenden Hundeführer an den Fehlern jedes einzelnen.
Auch unsere BHP Lehrgänge werden durch die Ausbilder mit viel Fachwissen durchgeführt, nur durch konsequente Erziehung der Hunde kann das Ziel, BHP-I, II, III, oder auch G, erreicht werden. Die wurde durch die verschiedenen Richter auf unseren Prüfungen bestätigt.

Es ist unser Motto, jedem Hundeführer, der an einem von der Gruppe angebotenem Lehrgang teilgenommen hat, auch eine Prüfung zu ermöglichen. Die Vorbereitungslehrgänge und Prüfungen für 2007 sind geplant.

Erfolgreichster Hund der Gruppe Eder - Schwalm e. V. 2007 auf gruppeneigenen Prüfungen mit 620 Pkt. wurde die Rauhaarzwerghündin GS 07 Kim von der Emswiese FCI mit ihrem Führer Uwe Friebertshäuser

Text: Uwe Friebertshäuser